FAQ – Kamera mit Überwachungsfunktion

  • Kameras werden in der Regel verwendet um schlecht einsehbare Stellen, meist hinter dem Fahrzeug dem Fahrer sichtbar zu machen.
  • Im Rahmen der Fahrassistenten auch mit dem Blick nach vorne in Verbindung mit Thermalkamera und Künstlicher Intelligenz um Gefahren zu melden.
  • Sogenannte „Dashcams“ zur Beweissicherung bei Unfällen werden langsam auch in Deutschland für vorne und hinten im Fahrzeug eingebaut.
  • Für beide Einsätze reichen Kameras mit geringen Auflösungen und einfacherem Anwendungsprofil aus.
  • Eine Überwachungsfunktion wie sie in der Gebäudeüberwachung, Alarmanlagen und Sicherheitstechnik üblich ist, wird jedoch nur selten bei Fahrzeugen angeboten.
    Die vielen unaufgeklärten Dieseldiebstähle oder Planenschlitzer auf Rastplätzen sind ein leidiges Thema.
  • Helfen würde hier eine Kombination von reinen Kamerafunktionen mit den Techniken- Sensorik aus dem Überwachungsbereich, um z.B. per Bewegungssensor Alarme generieren, Bilder speichern und Meldungen verschicken zu können.

    Diese Kombination bieten wir an.

  • Der Datenschutz und das Recht am eigenen Bild spielen in Deutschland sicher eine gr0ße Rolle.
  • Beides greift schon wenn die eigene Haustür überwacht werden soll, jedoch die Kamera hierbei zwangsläufig den öffentlichen Raum mit abbildet.
  • Fahrzeuge befinden sich allermeist auf öffentlichem Raum was rechtlich eigentlich schon die Verwendung von Kameras um das Fahrzeug herum ausschließt.
  • Das hilft jedoch dem LKW Fahrer nicht wenn er seine Ladung gegen Diebstahl, oder der Wohnmobilist sich gegen Überfalle schützen will.
  • Es besteht also ein Spannungsfeld zwischen dem eigenen Sicherheitbedürfnis und dem Schutz unbeteiligter Personen im öffentlichen Raum.
  • ja, je nach Anspruch kann hier von einfachen Kameras mit begrenzten Möglichkeiten bis hoch zur lückenlosen Sicht und Alarmabdeckung gewählt werden.
  • Die Anforderungen und Anbaumöglichkeiten reichen vom kleinen PKW Cabrio über den 40 Tonnen Planenzug bis zum hochwertigen Wohnmobil.
  • Sie sind daher so unterschiedlich, dass meines Wissens bisher nur sehr wenige Hersteller entsprechende Standard Produkte hierzu anbieten.
  • Im Fahrbetrieb wird das / die Kamerabilder auf einem Monitor im Fahrerhaus als reines Arbeitshilfsmittel beim Rückwärtsfahren, Kontrolle des Toten Winkel auch bei Abbiegen eingesetzt.
  • Wird das Fahrzeug, Wohnmobil abgestellt, so kann in den Kameras auf den Absicherungsmodus umgestellt werden. Hierbei werden definierbare Bereiche im Kamerabild als Bewegungs-, Alarmmelder aktiviert.
  • Verbunden mit zusätzlichen Sensoren wie Türöffner Kontakt etc. kann eine einfache Art der kamerainternen KI verschieden definierbare Logiken verwenden um Fehlalarme zu reduzieren.
  • Neben der kamerainternen Bildspeicherung können auch Meldungen via Internet aufs Handy, eine Wachzentrale oder auch Aktionen wie Licht schalten, Türen verriegeln, Fahrer wecken etc. eingerichtet werden.
  • Nur begrenzt. Die Kamera alleine stellt außer Abschreckung keinen Schutz gegen Irgendetwas dar.
  • Ohne eine nachgeschaltete Reaktionskette beginnend von verwertbarem Bildmaterial über angestoßenen Aktionen bis zur Meldung und gegebenenfalls der Informationshilfe per Fernzugriff bietet sie keinen Schutz. Das ist jedoch das Gleiche bei der Gebäudeabsicherung.
  • Es ist also ein Gesamtkonzept sinnvoll nach dem Motto „Was soll passieren wenn der Alarmfall eintritt“
  • Ich gehe jetzt von einem grob rechteckigen Fahrzeug aus.
  • Vereinfacht auf jeder Seite ein Bildsensor / Objektiv mit jeweils 180 Grad Blickwinkel. So wäre um das Fahrzeug herum ein lückenloser Sichtbereich geschaffen.
  • Von der Bauart können diese Bildsensoren recht klein sein, wobei eine gewisse Grundgröße nötig ist um auch ausreichend Licht auf die Sensoren einwirken zu lassen.
  • Ohne Zusatzlicht wird man allerdings nicht auskommen, was oft auf Stellplätzen nicht gewünscht ist. Helfen können hier Strahler mit unsichtbarem IR Licht.
  • Die Bildsensoren können nun einzelne Kameras oder zusammengefasst auf eine Kamerabasiseinheit sein, welche versteckt montiert sind.
  • Die Bildspeicherung kann kameraintern wie auch extern auf einem kleinen Server / NAS erfolgen.
  • Sollten die Kameras zusätzlich noch die Funktion einer Reisedokumentaion / Film erfüllen muss dies bei der Auswahl des nötigen Bildspeichers beachtet werden.
  • Um die Alarmmeldungen absetzen zu können, bzw. ein Backup für die Bilder zu haben ist eine Anbindung ins Internet sinnvoll.
  • Macht sich jemand am Fahrzeug während der Abwesenheit des Besitzers zu schaffen, so wird von der Kamera eine Meldung auf Handy gesendet. Aufgrund des Bildes kann entschieden werden ob und wie reagiert werden soll.
  • Befindet sich der Besitzer jedoch im Fahrzeug, so kann er über die Bilder abschätzen ob von außen Gefahr droht oder sich nur ein Schaaf an der Stoßstange reibt.
  • Von außen bedrohliche Geräusche und Vorgänge zu bemerken, jedoch keine Möglichkeit zu haben zu erfahren was es ist, kann ganz schön an die Nerven gehen und gefährlich sein.

An unserem Werkstatt Fahrzeug sind solche Kameras eingebaut. Musterbilder stellen wir gerne zur Verfügung

  • Gerne helfen wir ihnen mit unseren Möglichkeiten.
  • In unserem Shop wird für solche Zwecke auch einsetzbare Technik angeboten. Sie ist jedoch nicht explizit hierfür zusammengestellt, weil für fast jeden Einsatz angepasste Technik verwendet werden muss.